mit Sicherheit gut versorgt

Baby-Untersuchungen

Die Gesundheit Ihrer Babys liegt uns am Herzen: wir bieten daher eine Reihe von Untersuchungen an, die Sie bereits während Ihres Aufenthaltes in Anspruch nehmen können.

U1 und U2

Jedes Kind in Deutschland hat zwischen Geburt und Erwachsenwerden Anrecht auf mehrere gesetzliche Vorsorgeuntersuchungen. Die ersten beiden Untersuchungen, die U1 und die U2, werden dabei in der Regel schon am Marienhospital gemacht. Die U1 ist unmittelbar nach der Geburt üblicherweise durch eine Hebamme vorgesehen, die U2 machen unsere Kinderärzte zwischen dem dritten und zehnten Tag nach der Geburt des Säuglings.

Sollten Sie auf eigenen Wunsch frühzeitig die Klinik wieder verlassen wollen, müssen Sie sich um die U2 selbst kümmern und dazu einen Termin bei Ihrem Kinderarzt vereinbaren.

Wir wollen es nicht hoffen, aber auch bei der perfekt organisierten Geburt können unvorhergesehene Komplikationen auftreten. Auch darauf sind wir vorbereitet. Hat Ihr Kind beispielsweise Anpassungsschwierigkeiten, halten wir im Kreißsaal Inkubatoren mit Monitoring-Überwachung bereit. Auch Wärmebettchen und Fototherapie gehören selbstverständlich zur Ausstattung unserer modernen Mutter-Kind-Station. Unsere Kinderärzte schauen täglich nach dem Rechten, wenn es sein muss, auch am Wochenende.

Hörscreening

Das Marienhospital leistet immer wieder Pionierarbeit, wenn es um die Verbesserung medizinischer Vorsorge für Kleinkinder geht. Bereits 2001 haben wir das Hörscreening, den Hörtest für Neugeborene, auf eigene Initiative und als erste deutsche Klinik eingeführt und machen seither damit beste Erfahrungen. Inzwischen hat das Modell bundesweit Schule gemacht. Seit 2009 gehört das Hörscreening für Neugeborene zu den Vorsorgemaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen.

Das Hörscreening zahlt sich aus, denn manche Babys werden mit einem Hörproblem geboren. Solche angeborenen Störungen führen ohne entsprechende Therapie zu verzögerter Sprachentwicklung. Spätere Schulprobleme sind damit programmiert. Hörschäden müssen deshalb frühzeitig erkannt und behandelt werden. Was in den ersten 18 Lebensmonaten versäumt wird, das ist später kaum noch nachzuholen.

Ob das Baby gut hört, das lässt sich am besten bei einer Untersuchung im Schlaf feststellen. Dann halten die Kleinen still. Aber die Untersuchung tut dem Baby ohnehin nicht weh. Unsere Pflegekräfte machen das Hörscreening im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen bei uns in der Klinik.

Das Hörvermögen der Neugeborenen wird bei uns im Marienhospital mit zwei Verfahren bestimmt:

  • TEOAE-Messung - TEOAE steht für Transitorische otoakustische Emissionen

oder

  • AABR-Messung - AABR steht für "Automaticly Auditory Brainstem Response", was übersetzt "Automische Hirnstammaudiometrie" bedeutet

Mehr Informationen zu den beiden Verfahren finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Kinderhilfe e.V.