Krankenhausgründer

Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung

1851 gründete der Mainzer Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler die "Schul- und Krankenschwestern von der Göttlichen Vorsehung". Daraus entwickelte sich die Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung, die heute 700 Mitglieder zählt und sich im In- und Ausland für Kinder, Arme, Kranke und Alte engagiert. Die Schwestern betreiben und betreuen Schulen, Kindergärten, Waisenhäuser, Altenheime und Kliniken. Sie arbeiten außer in Deutschland auch noch in den USA, in Peru, Puerto Rico, der Dominikanischen Republik, Südkorea und Polen. Die Vorsehungsschwestern haben auch eine Dependance in Rom, denn sie sind seit 1925 eine Kongregation Päpstlichen Rechts und unterstehen damit nicht dem Bischof, sondern direkt dem Heiligen Vater.

Die Heimat der Ordensgemeinschaft ist der Mainzer Stadtteil Finthen. Die Schwestern leben heute immer noch im alten Kloster, in dem 1851 die ersten fünf Schwestern gemeinsam mit Fanny de la Roche den Orden gründeten. Um der Gemeinschaft Struktur zu geben, entstand 1854 in Mainz auch die erste Provinz der Gemeinschaft: St. Martin. Von Finthen aus trug die Gemeinschaft Gottes Wort in die ganze Welt. In Finthen selbst eröffneten die Schwestern 1873 direkt neben dem Mutterhaus eine so genannte "Kinderschule" für Kleinkinder. Dieser Kindergarten, "St. Martin", besteht heute noch und ist inzwischen eine moderne Tagesstätte.

Die Gründerjahre waren keine gute Zeit für Katholiken. Im "Kulturkampf" beschnitt Bismarck massiv den Einfluss der Kirche. Die Schwestern durften nicht mehr unterrichten. 1876 beschlossen deshalb sechs Vorsehungsschwestern, nach Amerika auszuwandern. Im Sommer 1876 gründeten die "Sisters of Divine Providence", in Pittsburgh die "Provinz St. Peter", heute "Provinz Marie de la Roche". Von dort aus entwickelte sich die Gemeinschaft schnell. 1879 gingen die ersten Schwestern nach St. Louis, 1931 nach Puerto Rico, 1946 nach Kingston in Massachusetts, 1964 nach Korea – seit 1995 eigenständige Provinz St. Josef – und 1993 nach Santo Domingo.

Obwohl der "Kulturkampf" die junge Ordensgemeinschaft stark lähmte, wuchs sie weiter und gründete 1925 die Provinzen "St. Bonifatius" in Oberursel und "St. Paul" in Aschaffenburg. Von Anfang an sind die Schwestern im Rhein-Main-Gebiet beheimatet. Sie betreiben Schulen in Mainz und Oberursel, das Darmstädter Marienhospital und mehrere Konvente. Sie sind in der Seelsorge tätig, unterrichten Religion, arbeiten im Hospiz, auf Sozialstationen, in der Altenpflege und kümmern sich um Obdachlose.

VORSEHUNG bedeutet

Vertrauen erlebbar machen
Oasen schaffen
Reich Gottes realisieren
Spirituell leben
Entgegenkommend sein
Herz haben
Universal denken
Neues entwickeln
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