Endoskopiezentrum

Das Endoskopiezentrum am Marienhospital wurde im Juli 2012 neu gegründet. Im Rahmen des Endoskopiezentrums bieten wir hochqualitative ambulante und stationäre endoskopische Untersuchungen wie Magenspiegelung, Darmspiegelung, ERCP (Gallengangsdarstellung), Endosonografie (innerer Ultraschall) an. Diese werden ausschließlich von erfahrenen Untersuchern durchgeführt.

Die endoskopischen Untersuchungen erfolgen unter einer angenehmen Sedierung: Sie schlafen während der Untersuchung unter Überwachung Ihrer Vitalparameter und wachen anschließend in unserem modernen Aufwachraum in angenehmer Atmosphäre auf.

Unser liebevolles Pflege- und Fachpersonal wird Sie bei jedem Schritt begleiten und Ihnen alle Fragen in Ruhe beantworten. Unser Ziel ist eine angstfreie, ruhige sowie qualitativ hochwertige Untersuchung.

Der Hauptschwerpunkt liegt in der Betreuung stationärer Patienten, aber auch Privatversicherte können sich jederzeit ambulant endoskopisch untersuchen lassen. Termine können unter der Telefonnummer 06151-406-231 im Sekretariat der Klinik für Innere Medizin vereinbart werden. Gesetzlich versicherte Patienten können bei Beschwerden in bestimmten Fällen endoskopische Untersuchungen in Anspruch nehmen. Bitte kontaktieren Sie die Klinik für Innere Medizin unter der Telefonnummer 06151-406-231 für weitere Informationen und Vereinbarungen.

Mitglieder des Endoskopieteams sind Enikö Aks, Ulrike Burow, Steffen Armbrüster, Andreas Nickel, Beate Martin, Monika Pons, Katrin Schmidt.

Im Rahmen des Endoskopiezentrums bieten wir folgende Untersuchungen an:

  • Magenspiegelung inklusive Polypenabtragung, Blutstillung und Biopsieentnahme
  • Darmspiegelung inklusive Polypenabtragung, Blutstillung und Biopsieentnahme
  • Endosonografie zur Beurteilung von Magen-Darm-Tumoren, Ausschluss von Gallengangssteinen, Abklärung unklar vergrößerter Lymphknoten im Bauchraum (siehe Endosonografiezentrum)
  • Anlegen von Ernährungssonden (PEG-Anlage)
  • Endoskopische Untersuchung von den Gallen- und Bauchspeicheldrüsen (ERCP) inklusive Eröffnung der Papille, Steinentfernung, Aufdehnung von Engstellen und Stent-Anlage
  • Aufdehnung von Engstellen im Magen-Darm-Trakt mittels Bougierung (Dilatation)
  • Stent-Anlage im Bereich von Tumoren oder Stenosen im Bereich des Magen- und Darmtraktes
  • Minilaparoskopie (Bauchfelluntersuchung zur Organpunktion bzw. Tumorausschluss im Bauchfell).

Termine vereinbaren Sie bitte unter der Telefonnummer 06151-406-231.

Endosonografie

Die Klinik für Innere Medizin am Marienhospital bietet eine qualitativ hochwertige Endosonografie des Verdauungstraktes, der Bauchspeicheldrüse sowie der begleitenden Lymphknoten mit einem  hochmodernen Endosonografie-System (Hitachi Avius, Pentax longitudinal scanner) an.

Bei der Endosonografie handelt es sich um eine moderne Untersuchungstechnik, bei der der Körper von innen mittels eines hochauflösenden Ultraschalls untersucht wird. Dieser Ultraschallkopf befindet sich an der Spitze eines Gastroskops, sodass der Ablauf der Untersuchung einer Magenspiegelung sehr ähnelt. Die Untersuchung findet liegend statt und der Patient erhält intravenös ein Beruhigungsmittel - eine sogenannte Sedierung.

 

Klassische Indikationen für eine Endosonographie sind:

1.    Tumore der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms
(submuköse Tumoren, Karzinome, neuroendokrine Tumore)

2.    Entzündung und Tumore der Bauchspeicheldrüse

3.    Gallenwege und Gallenblase

4.    Unklar vergrösserte Lymphknoten

Ablauf einer Endosonografie-Untersuchung

Sobald der Patient sediert wurde, wird wird die Endosonografie-Sonde über den Mund eingebracht und bis in den Zwölffingerdarm vorgeschoben.

Hier beginnt die eigentliche sonografische Untersuchung der Bauchspeicheldrüse, des Bauchspeicheldrüsenganges, der Gallenwege sowie der Gallenblase. Darüber hinaus kann die Leberpforte mit all ihren Strukturen sowie die umgebenden Lymphknoten der Leber und der Bauchspeicheldrüse eingesehen werden.

Anschließend erfolgt der Rückzug des Gerätes in den Magen, von wo aus  die Bauchspeicheldrüse in voller Länge dargestellt werden kann (Kopf, Körper und Schwanz) sowie die linke Niere mit Nebenniere und die Milz. Außerdem kann vom Magenkörper aus der Abgang der die Bauchorgane versorgenden Arterien aus der Aorta dargestellt werden. Hier befinden sich auch die wichtigen Lymphknotenstationen, sodass auch vergrößerte Lymphknoten entlang der großen Gefäße sehr gut sichtbar sind und ggf. punktiert werden können. Ferner können vom Magen aus auch Magentumore sehr gut in ihrer Tiefenausdehnung beurteilt werden.

Im weiteren Rückzug in die Speiseröhre kann neben der Speiseröhrenwand auch das sogenannte Brustfell eingesehen werden. Hier werden pathologische Strukturen wie vergrößerte Lymphknoten oder aber Veränderungen an den Herzklappen ebenfalls dargestellt.

Kontakt

Sekretariat Dr. Peter Oberst

Erika Höpfner
Telefon: 06151 / 406 - 231
Fax: 06151 / 406 - 232

E-mail: innere@marienhospital-darmstadt.de


Stationsleitung

Christel Fischer
Telefon: 06151 / 406 - 250